| Die Preisträger der 13.
dokumentART 2004 |
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| Latücht-Preis
des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes
Mecklenburg-Vorpommern |
Bar
na Victorii/ A Bar at the Victoria
Station
von Leszek Dawid, Polen 2003 |
| Jurybegründung:
Der Film erhält den Latücht-Preis für seine
neue Sichtweise des ewigen Mythos, im Westen sein Glück
zu finden. Dieses berührende Portrait zweier Freunde,
die im unfreundlichen London nach Arbeit suchen, gibt uns
einen genauen Einblick in das Universum moderner Nomaden.
Diese Reise erfüllt uns mit der Hoffnung, das jeder seine
Victoria Station finden wird. |
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| Preis der Stadt Neubrandenburg |
Shivah Al
Ima / Shiva für meine Mutter
von Yael Katzir, Israel 2004 |
Jurybegründung:
Die sieben Tage währende Trauer einer jüdischen Einwandererfamilie
ist eine intime Reise, bei der vielfältigen Familienbeziehungen
mit großem Einfühlungsvermögen aufgedeckt werden.
Der Sohn, der die Kamera führt und die Mutter, die Regisseurin
des Films ist, sorgen für eine einzigartige Perspektive,
die dazu führt, dass dieser leise und großzügige
Film die Möglichkeit eröffnet, ein tieferes Verständnis
von Tod, Trauer, Erbauung und Stärke zu erlangen.
Wir sind dankbar, das die Familie von Yael Katzir es uns erlaubte,
intime Momente ihrer Kultur und deren Wertvorstellungen zu teilen.
SHIVAH AL IMA ist ein bemerkenswertes Beispiel für einen
außergewöhnlichen Film. |
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| Preis der Medienwerkstatt des
Latücht-Film & Medien e.V. |
Kolomiazhskaia
Utopia von Inna Posina,
Russland 2004 |
Jurybegründung:
Eine zugleich vertraute und originelle Etüde über
die archaischen Phänomene russischen Landlebens. Melancholie
und Nostalgie werden aber auf sehr schöne Weise den Stilisierungswillen
der jungen Regisseurin und Malerin begegnet.
Ihr erster Film wurde zu einem animierten Spiel der Lichter
und Schatten zu einer Palette der Farben und Töne. |
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| Findlingspreis des Landesververbandes
Filmkommunikation des Landes Mecklenburg-Vorpommern |
Lotta Sporca
von Marco Carraro & Emiliana Poce,
Italien 2002 |
Jurybegründung:
Der Film nimmt uns sehr einfühlsam und mit großer
Sympathie mitten in das Geschehen einer Gruppe von Menschen,
die mit Intelligenz, Mut und Lebenslust menschlich sind.
Überraschend in seiner Gegenwärtigkeit der Menschlichkeit,
in seiner entwickelten Bildsprache und klaren Erzählweise.
Erzählweise ist dieser Film politisch ohne ein „politischer
Film“ zu sein. |
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| Lobende Erwähnungen |
Elav jõud/A
Living Force von Andres Maimik & Jaak Kilmi,
Estland 2003 |
Jurybegründung:
Auf der einen Seite gibt es die Schauspieler, die sich an ihre
Texte erinnern, anderseits gibt es diejenigen, die sich nicht
erinnern, weil sie zu beschäftigt sind, in die Wolken zu
schauen.
Danke an den Film „Elav Joud, weil er uns wieder darauf
aufmerksam macht, in den Himmel zu blicken. |
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| Publikumspreis des NDR |
Ballada o kozie / Goat
Walker – Der Weg der Ziege von
Bartek Konopka, Polen 2004 |
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Eine kleine Fabel über ein Dorf und
seine Bewohner, denen Ziegen anvertraut werden. Eine Sozialarbeiterin
will mit dieser Idee die Menschen aus ihrer Apathie wecken.
Es ist wichtig, dass die Tiere die Familien mit Milch und Käse
versorgen. Aber noch wichtiger ist, dass die Besitzer lernen,
für sie zu sorgen. |
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