17. dokument ART 
Europäisches Filmfestival Neubrandenburg/Szczecin
Europejski Festiwal Filmowy Neubrandenburg/Szczecin
European Filmfestival Neubrandenburg/Szczecin


17. - 22. Oktober 2008
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Veranstalter:  
Latücht - Film & Medien e.V.
Festival dokumentART
Große Krauthöferstraße 16
D-17033 Neubrandenburg
Stowarzyszenie OFFicyna
ul. Teofila Lenartowicza 3-4
PL-71445 Szczecin
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Die Preisträger der 13. dokumentART 2004

Latücht-Preis des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Bar na Victorii/ A Bar at the Victoria Station
von Leszek Dawid, Polen 2003
Jurybegründung:
Der Film erhält den Latücht-Preis für seine neue Sichtweise des ewigen Mythos, im Westen sein Glück zu finden. Dieses berührende Portrait zweier Freunde, die im unfreundlichen London nach Arbeit suchen, gibt uns einen genauen Einblick in das Universum moderner Nomaden. Diese Reise erfüllt uns mit der Hoffnung, das jeder seine Victoria Station finden wird.


Preis der Stadt Neubrandenburg
Shivah Al Ima / Shiva für meine Mutter
von Yael Katzir, Israel 2004
Jurybegründung:
Die sieben Tage währende Trauer einer jüdischen Einwandererfamilie ist eine intime Reise, bei der vielfältigen Familienbeziehungen mit großem Einfühlungsvermögen aufgedeckt werden.
Der Sohn, der die Kamera führt und die Mutter, die Regisseurin des Films ist, sorgen für eine einzigartige Perspektive, die dazu führt, dass dieser leise und großzügige Film die Möglichkeit eröffnet, ein tieferes Verständnis von Tod, Trauer, Erbauung und Stärke zu erlangen.
Wir sind dankbar, das die Familie von Yael Katzir es uns erlaubte, intime Momente ihrer Kultur und deren Wertvorstellungen zu teilen.
SHIVAH AL IMA ist ein bemerkenswertes Beispiel für einen außergewöhnlichen Film.
   

Preis der Medienwerkstatt des Latücht-Film & Medien e.V.
Kolomiazhskaia Utopia
von Inna Posina, Russland 2004
Jurybegründung:
Eine zugleich vertraute und originelle Etüde über die archaischen Phänomene russischen Landlebens. Melancholie und Nostalgie werden aber auf sehr schöne Weise den Stilisierungswillen der jungen Regisseurin und Malerin begegnet.
Ihr erster Film wurde zu einem animierten Spiel der Lichter und Schatten zu einer Palette der Farben und Töne.

Findlingspreis des Landesververbandes Filmkommunikation des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Lotta Sporca
von Marco Carraro & Emiliana Poce, Italien 2002
Jurybegründung:
Der Film nimmt uns sehr einfühlsam und mit großer Sympathie mitten in das Geschehen einer Gruppe von Menschen, die mit Intelligenz, Mut und Lebenslust menschlich sind.
Überraschend in seiner Gegenwärtigkeit der Menschlichkeit, in seiner entwickelten Bildsprache und klaren Erzählweise. Erzählweise ist dieser Film politisch ohne ein „politischer Film“ zu sein.


Lobende Erwähnungen
Elav jõud/A Living Force
von Andres Maimik & Jaak Kilmi, Estland 2003
Jurybegründung:
Auf der einen Seite gibt es die Schauspieler, die sich an ihre Texte erinnern, anderseits gibt es diejenigen, die sich nicht erinnern, weil sie zu beschäftigt sind, in die Wolken zu schauen.
Danke an den Film „Elav Joud, weil er uns wieder darauf aufmerksam macht, in den Himmel zu blicken.


Publikumspreis des NDR
Ballada o kozie / Goat Walker – Der Weg der Ziege
von Bartek Konopka, Polen 2004
Eine kleine Fabel über ein Dorf und seine Bewohner, denen Ziegen anvertraut werden. Eine Sozialarbeiterin will mit dieser Idee die Menschen aus ihrer Apathie wecken. Es ist wichtig, dass die Tiere die Familien mit Milch und Käse versorgen. Aber noch wichtiger ist, dass die Besitzer lernen, für sie zu sorgen.

<<< 2003