| Die Preisträger der 14.
dokumentART 2005 |
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| LATÜCHT-PREIS DES MINISTERIUMS
FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT UND KULTUR DES LANDES MECKLENBURG-VORPOMMERN |
Coffee Beans For
a Life – Mein Überleben in Kolbuszowa /
Coffee Beans For a Life
von Helga Hirsch, Deutschland 2004 |
| Jurybegründung:
Coffee Beans beschreibt die Reise eines alten polnischen Juden,
der in seine Heimatstadt zurückkehrt und sich dort dem
Schatten seiner Vergangenheit stellt. So gelingt es, den einzigartigen
Moment der Konfrontation zwischen dem Protagonisten und den
polnischen Bürgern darzustellen.
Obwohl wir glauben, dieses Thema so gut zu kennen, erzählt
uns der Film eine völlig neue, komplexe Geschichte. |
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| PREIS DER STADT NEUBRANDENBURG |
Vater und Feind / Father
and enemy
von Susanne Jäger, Deutschland 2005 |
Jurybegründung:
Indem der Film, Vater und Feind ein Familiendrama rekonstruiert,
reflektiert er die politische Tragödie des geteilten Deutschlands.
Die Filmemacherin vollzieht gemeinsam mit dem Protagonisten
die verschiedenen Stationen seines Kampfes für ein Leben
in Selbstbestimmung und Freiheit nach. Auf diese Art wird deutlich,
wie hoch der Preis für die Verwirklichung seines Traums
gewesen ist. |
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| PREIS DER MECKLENGURGISCHEN VERSICHERUNGSGRUPPE |
Wir
leben im 21. Jahrhundert / We are living in the 21st century
von Claudia Indenhock, Deutschland 2004 |
Jurybegründung:
Trotz der ursprünglichen Ausrichtung auf einen osteuropäischen
Film hat sich die Jury dafür entschieden, diesen Preis
an den Dokumentarfilm Wir leben im 21. Jahrhundert zu vergeben.
Dieser Film qualifiziert sich dadurch, dass er einen für
ganz Europa hoch relevanten Themenkomplex behandelt. Ohne didaktischen
Fingerzeig erschließt Wir leben im 21. Jahrhundert die
Situation von Jugendlichen, denen Perspektive und Orientierung
fehlen, weil sie in keine der vorhandenen Strukturen unseres
Bildungssystems passen. Trotz dieser Aussichtslosigkeit dürfen
wir miterleben, wie es dem Film gelingt, das Potential einzelner
Protagonisten zu entdecken. Dieser Film wartet nicht mit Antworten
auf, sondern konfrontiert das Publikum mit wichtigen Fragen. |
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| FINDLINGSPREIS DES LANDESVERBANDES
FILMKOMMUNIKATION DES LANDES MECKLENBURG-VORPOMMERN |
Monotone, mon automne?
– Ageing, Not Greying von
Marie-Jeanne Urech, Schweiz 2004 |
Jurybegründung:
Die Findling Jury vergibt ihren Preis an den Film Monotone,
mon automne?.
Das Thema „Altern ohne grau zu werden“, seinerzeit
meisterhaft und mit Liebe und Witz in dem Spielfilm „Harald
and Maude“ aufgegriffen und in seiner Wirkung zeitlos,
findet in dem Film von Marie-Jeanne Urech seine dokumentarische
Entsprechung.
Mittels sensibler Regie und Kameraführung versteht sie
es – trotz der Kürze des Portraits – ihren
Protagonistinnen den Raum zu geben, dessen sie bedürfen,
um uns als Zuschauern in menschlich anrührender Weise erfahrbar
zu werden. |
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| LOBENDE ERWÄHNUNG |
Ripaille sous le Paillasson - Turkey
Shoot
von Matthieu Donck, Belgien 2004 |
Jurybegründung:
Turkey Shoot ist eine sehr direkte, handwerklich gut gemachte,
verrückte Komödie. |
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PUBLIKUMSPREIS DES NDR
- KATEGORIE DOKUMENTARFILM- |
Coffee Beans For a Life – Mein
Überleben in Kolbuszowa /
Coffee Beans For a Life
von Helga Hirsch, Deutschland 2004 |
PUBLIKUMSPREIS DES NDR
- KATEGORIE SPIELFILM - |
Posle Doschdja - After the rain
von Dusan Gligorov, Russland 2004 |