#LERNEN

#LERNEN –
Demmin


Im Zukunftstreff #LERNEN beschäftigen wir uns speziell mit Zukunftsfragen und -themen der sogenannten Generation Z, also junger Menschen die etwas zwischen 1998 und 2012 geboren sind. In der Auseinandersetzung mit Fragen zur Zukunft ist es besonders wichtig, die heranwachsenden Generationen mit einzubeziehen und zu befragen, welche später von den Szenarien betroffen sein werden, für die wir in diesem Moment die Weichen stellen. Zukunft sollte unter möglichst viel Beteiligung derer stattfinden, die daran teilnehmen werden — die Bewegung Fridays For Future hat dafür bereits ein gutes Vorbild gegeben. Aber welche Themen, Kontexte und Fragen gibt es über die der Klimabewegung hinaus noch, welche junge Menschen der Generation Z heute bewegen? In urbanen Zentren scheint die Auseinandersetzung, Beteiligung und digitale Bildung für junge Menschen oftmals einfacher und erreichbarer zu sein. In einem Bundesland wie Mecklenburg-Vorpommern, das vorrangig ländlich geprägt ist, sind aber soziale Einbindung, Lebensumfeld, kulturelle, soziale und andere Bildungsangebote je nach Größe und Anbindung des Ortes kaum vergleichbar mit denen von Teenagern und Studenten in mittleren bis großen Städten. 

Für den 3. Zukunftstreff #LERNEN haben wir uns nach Demmin begeben, und auf die Suche nach Antworten auf die Fragen, wie junge Menschen der Generation Z hier in die Zukunft blicken, welche Interessen, Ängste, Wünsche und Bedürfnisse sich für sie im Aufwachsen in einer Kleinstadt ergeben, und ob es wirklich alle jungen Leute immer weg aus der Kleinstadt zieht. Welche Möglichkeiten fehlen ihnen im Vergleich zur Stadt, und welche Dinge würden ihnen aber in der Stadt fehlen? Inwieweit fühlen sich diese jungen Menschen durch Globalisierung und Digitalisierung an globale Diskurse angeschlossen und einbezogen, und wo kommt dies zu kurz? Corona hat deutlich gezeigt, dass eine digitale Anbindung und Vernetzung bei Weitem kein Miteinander der Jugendlichen ersetzen kann, sondern dies auch vorher schon allenfalls ergänzt hat. Was sind also die Räume, Themen und Aktivitäten die junge Menschen in Demmin entweder haben oder brauchen, um ihre Persönlichkeit sowohl individuell wie als Teil der Gesellschaft zu entwickeln.

UMFRAGE AUS DEM FORSCHUNGSPROJEKT  "JUGENDLICHE IN MV"

  • Was macht ihr in eurer Freizeit?

  • Internetverfügbarkeit

  • Wünsche an die Schule

  • Freizeitbeschäftigung

  • Ich will bleiben, weil ...

  • Ich will gehen, weil ...



Angaben entnommen aus: Abschlussbericht zum Forschungsprojekt “Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern — Einblicke in Alltagsthemen und Gestaltungsmöglichkeiten”. Teil des Gesamtvorhabens “Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Studie zu Lebenswelten junger Menschen” (Juli 2020) des Jugendpfarramts der Nordkirche, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern

 

UNSERE INTERVIEWS

Ausgehend von der Situation Jugendlicher in Demmin und der Region (und aktuellen Studien dazu, siehe Grafiken der Slide-Show) haben wir für den Zukunftstreff #LERNEN daher Gespräche darüber geführt, welchen Herausforderungen junge Menschen heutzutage im Bereich schulisches und ausserschulisches Lernen begegnen. Wie kann man sich beruflich orientieren, bei sich immer schneller verändernden Zukunftsaussichten? Was sind die Orte und Kontexte, in denen Jugendliche hier ihre eigenen Vorlieben, Interessen, Stärken und Schwächen herausfinden und entwickeln können? Welche vorhandenen oder fehlenden Angebote im Bereich Freizeit und Kultur gibt es in Demmin? In den Unterhaltungen ging es immer auch um die emotionale Bindungen an den Ort, dessen Menschen und die Region. 

Neben verschiedenen Jugendlichen aus Demmin haben wir uns mit Hannah Kuke vom Verein T30 in Demmin, Wibke Seifarth, Moderatorin für Kinder- und Jugenbeteiligung beim Kreisjugendring und Leiterin des Café 3K in Demmin, und auch Aileen Moeck von der Initiative Die Zukunftsbauer unterhalten.

 
 

DER WORKSHOP

Im Rahmen dieses Zukunftstreffs #LERNEN wird im November zudem ein thematisch angebundener Workshop in Kooperation mit Wibke Seifarth vom KJR / Café 3K und in Zusammenarbeit mit Martin Koch, Schulsozialarbeiter des Goethegymnasiums in Demmin stattfinden. Der Workshop für und mit Jugendlichen aus Demmin wird in Form einer zentralen digitalen Veranstaltung und als Mischung aus einleitendem fachlichen Input einer externen Expert*in, Diskussionen und Arbeitsgruppen vor Ort durchgeführt werden. 

Der Workshop ist intern organisiert und nicht offen für Anmeldungen; die Dokumentation des Ablaufs und der Inhalte wird im Anschluss hier auf der Webseite bereitgestellt werden.

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