PROGRAMMKOMMISSION
Anna Bartholdy ist Soziokulturmanagerin, Kuratorin und Filmemacherin. Sie arbeitet für die dokumentART und ist Mitbetreiberin von Libken, einem Residenzort in der Uckermark. Dort entwickelt sie Programme und Veranstaltungsformate an der Schnittstelle von Kunst, Film und Bildung, mit Fokus auf Inklusion und Kulturarbeit im ländlichen Raum.
Magda Jaroszewicz ist Künstlerische Co-Leiterin des dokumentART Filmfestivals, Filmemacherin und international tätige Festival-Kuratorin. Sie ist außerdem Mitglied des Vokalensembles OTUCHA Collective, das vokale Performances und Interventionen im öffentlichen Raum entwickelt, Workshops leitet und regelmäßig offene Singkreise veranstaltet.
Linn Löffler ist als Kuratorin und Moderatorin für Filmfestivals und -veranstaltungen tätig. Ihr Dokumentarfilm Fearkingdom (2022, Ko-Regie Kornél Szilágyi) wurde international präsentiert. Seit 2008 ist sie Mitglied des Filmkollektivs LaborBerlin e. V. Darüber hinaus ist sie Musikerin, Übersetzerin und Archive Producerin für Dokumentarfilme.
Maksym Melnyk, geboren 1982 in Uschhorod, ist Dokumentarfilmemacher. Er debütierte 2022 mit seinem Dokumentarfilm Drei Frauen beim Dok-Film-Festival in Leipzig und unter anderem gewann er den Publikumspreis, die Goldene Taube.
Lisa Siomicheva ist Kuratorin, Festivalleiterin und multidisziplinäre Künstlerin. Seit 2010 entwickelt und leitet sie internationale Kulturprojekte und arbeitet dabei mit Künstlern, Institutionen und Gemeinschaften zusammen, um partizipative Formate und Dialogräume zu schaffen. Lisa ist Alumna der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Global Cultural Relations Programme und Mitglied des Mestixz Collective.
INTERNATIONALE JURY:
Camilla Jämting ist eine in Göteborg (Schweden) ansässige Filmemacherin und Performance-Künstlerin. Sie absolvierte ein Bachelor-Studium im Bereich „Moving Images“ an der Film Art School in Kabelvåg (UiT) und verfügt über einen Hintergrund sowohl in der Bildenden Kunst als auch in der Krankenpflege. Ihr Debütfilm Project Dad –ein autobiografischer Kurz-Dokumentarfilm über die Beziehung zu ihrem exzentrischen Vater, einem selbsternannten „Pickup-Artist“ – wurde weltweit auf zahlreichen Festivals gezeigt. Der Film war für den Amanda Award als bester Kurzfilm nominiert und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Hauptpreis beim Festival dokumentART 2025.
Fanny Dauny ist als Programmgestalterin für das Internationale Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand tätig. Seit 2019 gehört sie der Auswahlkommission für den „Lab“-Wettbewerb an. Neben ihrer programmatischen Arbeit widmet sie sich der Kommunikationsstrategie und den digitalen Plattformen des Festivals und trägt so zur Förderung und Verbreitung von Kurzfilmen aus der ganzen Welt bei.
Frieder Schlaich ist ein deutscher Produzent, Autor und Regisseur. Mit der Filmgalerie 451 betreibt er, zusammen mit Irene von Alberti, seit 1992 ein DVD-Label, einen Kinoverleih und eine Filmproduktion, die Filmen und Regisseur:innen eine Plattform bietet, die inhaltlich und formal etwas wagen. Er realisierte u. a. Filme von Werner Schroeter, Heinz Emigholz, Elfi Mikesch, Cynthia Beatt, Christoph Schlingensief, Omer Fast, Angela Schanelec und zuletzt Der Hauptmann und Seneca von Robert Schwentke, sowie Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien von Bettina Böhler und Einar Schleef - Ich habe kein Deutschland gefunden von Sandra Prechtel.
Laurence Favre ist eine Künstlerin, Filmemacherin und Forscherin, deren interdisziplinäre Praxis experimentelles Kino, Installation, Klang und kritische Theorie miteinander verbindet. Favres Arbeiten wurden international auf Festivals präsentiert, darunter das Locarno Film Festival, das International Film Festival Rotterdam, die Berlinale, Visions du Réel und das Ann Arbor Film Festival. Sie ist aktives Mitglied des von Künstlern betriebenen Filmlabors LaborBerlin und beteiligt sich
an Gemeinschaftsprojekten im Bereich der „Expanded Cinematic Arts“.
Łukasz Jastrubczak, geboren 1984 in Zielona Góra, ist bildender Künstler, Klangkünstler, Kurator und Dozent an der Fakultät für Medienkunst, Fotografie und Experimentalfilm der Kunstakademie Stettin. Gemeinsam mit Małgorzata Mazur leitet er den Kunstraum „CentrumCentrum“, der im Zentrum und zugleich am Rande künstlerischer, sozialer und ökologischer Praktiken angesiedelt ist Er lebt in Stettin.
YOU:DOK-JURY:
Tete Hoffmann arbeitet im Bereich des persönlichen Dokumentarfilms, studiert Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin (Klasse für narrativen Film) und befasst sich kuratorisch mit politischem und kollektivem Filmemachen.
Clara Becking ist eine in Berlin lebende Filmemacherin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Wahrnehmungs- und Affektmodalitäten im Kontext von urbanem Raum, Sprache und Darstellung. Sie hat einen Master of Fine Arts von der Universität der Künste Berlin.
Malwina Postaremczak ist eine polnische Künstlerin und Experimentalfilmerin; ihr Schaffen umfasst animierte experimentelle Filme mit gesprochenem Wort, Poesie sowie künstlerische Bewegtbildarbeiten, wobei die Zeichnung den Kern ihrer Arbeit bildet.
Derzeit schließt sie ihr Masterstudium im Bereich Experimentalfilm an der Magdalena-
Abakanowicz-Universität der Künste in Posen ab.
Philip Treschan ist ein aufstrebender Filmemacher, der in Berlin lebt und arbeitet.
Er schloss sein Studium im Fach „Kunst und Medien“ an der Universität der Künste Berlin bei dem deutschen Filmemacher Thomas Arslan mit einem Master ab (TBC).
Julia Mendyk, Filmstudentin an der Magdalena-Abakanowicz-Universität der Künste in Posen, erforscht Bilder auf der Suche nach dem Flüchtigen – wobei ihr Fokus oft auf Frauenporträts liegt – und experimentiert mit verschiedensten Ausdrucksformen, von digitalem Film bis hin zu analoger Animation.
Blanka Kęstowicz ist Künstlerin und Performerin an der Schnittstelle von Film und Theater.
Sie ist Mitglied des unabhängigen Theaters „Porywacze Ciał“, Stipendiatin des polnischen Kulturministers (2024) und wurde beim FAMA-Festival 2024 für ihren Film Skinny ausgezeichnet.
Clovis Caruana lernt im ersten Studienjahr mit Schwerpunkt kreativer Dokumentarfilm in der europäischen Sektion für Film, Audiovisuelles und Englisch am Lycée Alain Colas in Nevers (Frankreich), wo er in der Klasse von Catherine Lebaupin unterrichtet wird.
Garance Voisin lernt im ersten Studienjahr mit Schwerpunkt kreativer Dokumentarfilm in der europäischen Sektion für Film, Audiovisuelles und Englisch am Lycée Alain Colas in Nevers (Frankreich), wo sie in der Klasse von Catherine Lebaupin unterrichtet wird.


















